Samstag, 26. September 2009

Ungarische Küche á la Svenja oder "Das Ampelgericht"

Heute hat mich die Leere meines Kühlschranks zu der Kreation eines Gerichts inspiriert.
Mama hat passenderweise einmal gesagt, dass sie die ungarische Küche als Mischimaschi empfindet.
Das ist auch gar nicht so falsch formuliert.
Die meisten Gerichte erscheinen wirklich etwas sehr einfach und zusammengewürfelt.
Die Zutaten sind eher bodenständig und deftig.
Mein neues Gericht passt deswegen wunderbar in ein ungarischen Kochbuch.

Hier die Zutaten für eventuell Interessierte mit notorisch leerem Kühlschrank:

gekochte Nudeln (die sind ja eh meistens noch im Schrank)

etwas Öl

1/2 Zwiebel (in Würfelchen)

1 grüne Paprika (die bleibt ja eh immer übrig, wenn man einen 3er Pack in rot, gelb und grün kauft)

1 kleine ungarische Zuchinni (sie muss ZWINGEND ungarisch sein....naja....nicht wirklich)

1/2 Dose Mais

1 Löffelchen Senf

Ketchup nach Geschmack

2 Löffelchen ungarische Paprikapaste "Anna"--> edelsüß (zugegeben, das ist eher eine Spezialität)

eine kleine Tasse Wasser

1 Prise Salz

Es sieht vermutlich nicht so aus, schmeckt aber wirklich gut.
Und es sieht unheimlich ungarisch aus.
Der Einfluss meines Umfeldes ist also sichtbar.

2 Kommentare:

  1. Es sieht auf jedenfall interessant aus ;)

    Diese Paprikapast interessiert mich, ist sie scharf oder sonst irgendwie besonders? :)

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  2. ^^ Die Paste gibts in scharf und süß.
    Die scharfe ist aber so schrecklich scharf, dass ich die nicht gekauft habe.
    Auf jeden Fall sind beide Versionen unheimlich würzig.

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