Mittwoch, 30. September 2009

Meine Sehnsucht hat ein Ende...

endlich durfte ich ihn wiedersehen:
Meinen Studiengangsleiter!

Anlässlich einer Osteuropaexkursion des 5. Semesters International Business, die durch Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Slowenien und Österreich führt, wurde ich zu zwei Veranstaltungen in Budapest eingeladen.

Ich durfte einem Vortrag in der ungarischen Nationalbank lauschen und an einem abendlichen Dinner auf einer Donauschifffahrt teilnehmen.
Und der glühende Mittelpunkt war er: mein Studiengangsleiter!

Samstag, 26. September 2009

Hoppla

Ich hab ganz vergessen ein paar der restlichen Bilder von meiner Kamera zu ziehen, die ich in der Zeit mit meinen Eltern gemacht habe.
Deswegen kommen die jetzt noch :-)

Mama, Papa & Ich vorm Parlament auf der Budaer Seite der Stadt


Diese Torte ist ganz aus Marzipan (igitt igitt)

Da stehen wir am Aussichtspunkt vorm Budaer Schloss

Und das ist DER Ort für Tourifotos


Fahrt über die Elisabeth, oder Sissibrücke

Die Oper

Das Parlament von der Donau aus


Erkennt man den schwimmenden gelben Bus? Das ist der RiverRide-Bus :-)
Eine andere Möglichkeit des Sightseeing!

Ungarische Küche á la Svenja oder "Das Ampelgericht"

Heute hat mich die Leere meines Kühlschranks zu der Kreation eines Gerichts inspiriert.
Mama hat passenderweise einmal gesagt, dass sie die ungarische Küche als Mischimaschi empfindet.
Das ist auch gar nicht so falsch formuliert.
Die meisten Gerichte erscheinen wirklich etwas sehr einfach und zusammengewürfelt.
Die Zutaten sind eher bodenständig und deftig.
Mein neues Gericht passt deswegen wunderbar in ein ungarischen Kochbuch.

Hier die Zutaten für eventuell Interessierte mit notorisch leerem Kühlschrank:

gekochte Nudeln (die sind ja eh meistens noch im Schrank)

etwas Öl

1/2 Zwiebel (in Würfelchen)

1 grüne Paprika (die bleibt ja eh immer übrig, wenn man einen 3er Pack in rot, gelb und grün kauft)

1 kleine ungarische Zuchinni (sie muss ZWINGEND ungarisch sein....naja....nicht wirklich)

1/2 Dose Mais

1 Löffelchen Senf

Ketchup nach Geschmack

2 Löffelchen ungarische Paprikapaste "Anna"--> edelsüß (zugegeben, das ist eher eine Spezialität)

eine kleine Tasse Wasser

1 Prise Salz

Es sieht vermutlich nicht so aus, schmeckt aber wirklich gut.
Und es sieht unheimlich ungarisch aus.
Der Einfluss meines Umfeldes ist also sichtbar.

Sonntag, 20. September 2009

Vámpírok Bálja

Gestern war einfach toll.
Ich war abends mit meinen Nachbarmädels unterwegs.
Auf dem Weg zu einem Club, der eigentlich unser Ziel war, sind wir ein Stück die Andrassy utca, DIE Shoppingmeile schlechthin entlanggegangen.
Dort reihen sich alle großen Designer aneinander.

Jedenfalls war gestern dort ein großes Straßenfest mit vielen Bühnen und Verkaufsständen.
Die Atmosphäre war einfach toll. Die Ungarn wissen wirklich wie man feiert.
Als wir an der großen Bühne, die direkt neben der Oper stand, vorbeikamen, haben mich bekannte Klänge zum Anhalten gezwungen.
Nur ein paar Momente später hatte ich das Lied dem Musical "Tanz der Vampire" zugeordnet, nur eben auf Ungarisch.
Graf Krolock stand grad auf der Bühne und ich bin praktisch dahingeschmolzen.

Diesem Lied folgten viele weitere Soli und Duette, der jeweiligen Solisten.
Ich war wirklich unheimlich bewegt.
Da läuft man nichtsahnend durch Budapest und plötzlich singt für einen die ungarische Erstbesetzung von Tanz der Vampire, oder halt Vámpírok Bálja!
Ich hatte leider meine Cam nicht dabei, aber Youtube sei Dank, hab ich natürlich bereits ein Video gefunden, dass die Atmosphäre super wiedergibt.

Bis ich herausgefunden habe, wie ich Youtube-Videos einbinde, hier der Link :-)


Vámpírok Bálja

Ich empfehle besonders ab Minute 7 anzuschauen.
Der schwule Vampir Herbert sieht so herrlich nach Transe aus. Das ist eine wahre Freude :-).

Liebste Grüße,
Eure tiefbewegte Svenja

Donnerstag, 17. September 2009

Promisichtung Nr. 2

Man sollte es nicht glauben.
Svenja begegnet Promi Nr. 2.

Gestern war ich mit meiner benachbarten WG in einem schottischen Pub namens "The Caledonian" in der Budapester Altstadt.
Dort war es so unheimlich voll, dass man entweder draussen bleiben, oder im Eingang stehen konnte.
Dort haben wir uns dann mit einigen Briten/Schotten/Iren unterhalten.
Der Pubbesitzer selbst stand dort und hat sich mit uns unterhalten.
Er meinte, dass 60% der Kundschaft dort englischsprachig ist.
An diesem Tag war es übrigens so voll, weil mehrere Fussballspiele liefen, die alle dort übertragen wurden.
Jedenfalls meinte schließlich einer der Briten zu mir, ob ich denn schon den bekannten Typen gesehen hätte.
Als ich darauf verneinte, zeigte er mir auf seinem Handy ein Foto, dass er kurze Zeit zuvor geschossen hatte. Ich kannte das Gesicht des Mannes darauf tatsächlich, konnte es aber nicht zuordnen.
Etwa 10 Minuten später kam der besagte sogar raus. Er war etwas betrunken und hat einige Autogramme gegeben, um die er von Betrunkenen gebeten wurde.
Ich hab sogar selbst kurz mit ihm geredet, weil ich irgendwie da so zufällig rumstand.
Dabei habe ich sogar ein äußerst nettes Kompliment von ihm eingeheimst :-).

Es wurden zwar Fotos gemacht, allerdings nicht mit Kameras aus unserer Gruppe.
Deswegen hab ich den Guten mal gegoogelt.
Für eine Fotomontage war diesmal leider keine Zeit...und es wäre ja auch witzlos :D

Das ist er : Tony Curran


Das ist er in seiner Rolle in Underworld:Evolution

Und hier an der Seite von Russel Crowe in Gladiator

Wie spannend :-)
Für Details bitte anschreiben ;-)

Eure Svenja

Mittwoch, 16. September 2009

Großer Tag


Gestern war ein großer Tag in meinem Leben als gebürtige Kleinstädterin.
Das große Erlebnis in Hamburg an Udo Lindenberg vorbeizulaufen, wurde gekrönt von einer weiteren Promi-Sichtung.
Wer kennt und liebt ihn nicht?
H.P.Baxxter!

Ich konnte ihn sogar zu einem gemeinsamen Foto überreden.
Gesehen habe ich ihn im Gerbeaud, einem Café, das man als Tourist (oder Kurzzeitbewohner Budapests) einfach besucht haben muss.
Und da die Preise dort dem Bekanntheitsgrad entsprechen, trifft man dort natürlich auch Deutschlands C-Prominenz an.
Mama hat ihn erkannt, als er auf Toilette ging.
Als er zurück kam, hab ich ihn eindeutig identifiziert.

Welch Erlebnis!

Samstag, 12. September 2009

Die Klänge Budapests

Obdachloser mit Hamster...



...es ist doch erstaunlich, wie tierlieb selbst Obdachlose in Ungarn sind.
Sogar einen Käfig erhalten da die kleinen Freunde.
Leider ist die dazugehörige Person grade nicht am Platz gewesen.
Die Pappe zeigt aber, wo sie ursprünglich sitzt.

Mittwoch, 9. September 2009

Das leichte Leben genießen...

Heute war ein toller Tag.
Meine Eltern sind heute angereist und wir haben den Tag zusammen verbracht.
Zunächst hat sich unsere Dreisamkeit auf das Putzen meiner Wohnung beschränkt.
Meiner Allergie sei Dank habe ich mich nur mit dem gröbsten Dreck auseinandergesetzt und bin noch nicht in jede Ecke gekrochen.
Den habe ich extra für Mama übrig gelassen :-)
Jedenfalls ist meine kleines neues Zuhause jetzt schön sauber und riecht nach Eukalyptus-Milbenspray.*mmmmh*
Anschließend waren wir schön Kaffeetrinken, etwas Spazierengehen(dabei sind die Fotos entstanden) und später lecker Abendbrotessen. Das war in einem wunderschönen Straßenrestaurant.
Die laue Sommernacht hat das Ambiente perfekt gemacht.

Jetzt bin ich ganzschön platt von meinem unifreien Tag (übrigens jeden Mittwoch :D) und freue mich auf die folgenden 6 Tage mit meinen Eltern.

Liebste Grüße,
Eure Svenja

Sonntag, 6. September 2009

Jò napot!

...heißt soviel wie Guten Tag und gehört momentan zu den wenigen Wörtern die ich auf ungarisch auf die Reihe kriege.
Richtig traue ich mich noch nicht meine ausladenden Sprachkenntnisse an den Mann zu bringen, weil ich mich lieber erst im Ungarischsprachkurs beweisen möchte. Aber der wird wohl sowieso bald losgehen.
Bisher habe ich schon recht viel von Budapest zu sehen bekommen.
Jedenfalls dafür, dass ich alles zu Fuß und mit der Metro erkunden muss.
Die Stadt ist wirklich unheimlich schön und man fühlt sich wirklich wie in Paris.
Komischerweise habe ich hier sogar das Gefühl weniger unter Ausländern zu sein, als in Mannheim.
Ungarn ist nicht wirklich ausländerlastig und die Ungarn selber sehen schließlich nicht anders aus als Deutsche :-).
...Nun.
Genaugenommen tun sie das doch.
Heute habe ich mich in der Mall um die Ecke (die 2.größte in ganz Osteuropa) auf eine Ledercouch gesetzt und Leute beobachtet.
Wirklich eine Frechheit wieviele hübsche und aufgestylte Frauen die hier haben.
Alles erinnert mich etwas an Warschau.
Ich werde mir wohl Pumps besorgen müssen, damit ich mich von den ungarischen Männern nicht komplett ignoriert fühle :-).

Ich entdecke hier jeden Tag neue Dinge und immer wieder bemerke ich, dass so einiges anders läuft als in Deutschland.
Ich bin wirklich nicht umsonst ins Ausland gegangen!
Morgen geht endlich die Schule los und ich bin gespannt, wieviel Neues ich dann zu berichten habe.

Sobald ich meine Kamera aufgeladen habe, folgen auch ein paar Fotos.

Eure Svenja :-)